Per Kopfsprung ins Ungewisse

13.4.16

Seit fast 3 Monaten war es hier still. So aber nicht in meinem Kopf. Die Gedanken schwirren und ich kann sie nicht ordnen. Sie blockieren mein Arbeiten. Bachelorarbeit hier, Seminararbeit da und daneben noch das soziale Leben aufrechterhalten. Ich hab so viel vor aber kann nichts angehen. Meine To-Do-List für die Uni nimmt eine gefühlte kilometerlange Länge an und auch die private nimmt kein Ende. Ich weiß nicht wohin mit mir.

Mit rasender Geschwindigkeit kommt auch das Ende meines Studiums näher und auch da weiß ich nicht was in naher Zukunft passieren wird. Das einzige was ich mit Sicherheit weiß für dieses Jahr ist, dass ich ab Ende Juni einen akademischen Titel habe und dieses Jahr 21 werde. Ein Alter in dem sich ein Freund nun selbstständig gemacht hat und den Traum einer eigenen Firma verwirklicht. Und ich habe auch so viel vor und eine wahnsinnige Motivation das alles anzupacken. Vielleicht auch mit einem tollen Projekt - zumindest irgendwann in der Zukunft einmal mit ordentlichem Erfolg und Einnahmen - selbstständig sein zu können. Vielleicht ab Herbst einen richtig tollen Studiengang zu besuchen. Vielleicht diesen Sommer zum Sommer meines Lebens werden zu lassen. Vielleicht 2016 zum tollsten Jahr meines Lebens zu machen.


Aber in Wirklichkeit sitze ich hier an meinem Schreibtisch und versinke in Gedanken. Zerdenke.  
Habe Angst vor der Zukunft. Bin unsicher, was eben diese bringen wird. Ob meine Vorstellungen auch so passieren oder ob sie mich zum wiederholten Male enttäuschen und ich ohne irgendetwas dastehe. Dass mich die Fachhochschule nicht nimmt und ich einen Master in einem Fach beginne, das mich nicht hundertprozentig begeistert. Dass das Projekt nicht so anläuft und funktioniert, wie wir uns das vorstellen. Dass ich meine letzten Prüfungen jetzt doch nicht bestehe und mein Studium nicht fertig wird. 
Dass ich plötzlich vor dem Scherbenhaufen meiner Tröume stehe und alle meine Vorstellungen den Bach runter gehen. 
Weil ich wie immer nur einen Plan A habe. Plan B existiert in meinem Wortschatz nicht.

Aber ich versage mir in Selbstmitleid und Horrorszenarien über die Zukunft zu versinken und versuche mich auf das noch Ausstehende zu konzentrieren. Versuche an meinem Mut und meiner Motivation festzuhalten. Meine Gedanken zu ordnen und alles so umzusetzen, wie ich es mir vorstelle. So lange daran zu arbeiten bis es so klappt, wie es sich in meinem Kopf festgesetzt hat.Mich nicht abhalten lasse wegen Unistress die Motivation hier für euch und mich zu schreiben zu verlieren.  Weiterhin inspirierende Gespräche über die Zukunft zu führen und nicht alle Gedanken daran abblocken. Denn irgendwie hab ich doch das Gefühl, dass 2016 großartig wird - es einiges für mich bereit hält. Dass ich meine Träume diesmal in die Tat umsetzen kann und vieles neu aber auch großartig wird.
Denn Plan A hat bis jetzt noch immer funktioniert. 

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2 Meinungen

  1. Ich bin momentan eigentlich in der gleichen Situation wie du.
    Ich habe meinen akademischen Abschluss geschafft und weiß eigentlich nicht wirklich weiter mit der Zukunft. Tränen, Denken und Verzweifeln, aber momentan geht es eig. wieder. Ich habe zwar noch nicht 100% raus was ich will, aber eine ungefähre Richtung :)
    Da bist du denke ich schon weiter als ich, ahah :D

    LootieLoo's plastic world

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    1. Ach so viel weiter bin ich, denke ich, nicht wirklich. Ich weiß zwar fix welchen Master ich machen will, aber wo genau ich später arbeiten will, bzw. wo auch neben dem Studium, weiß ich ganz und garnicht und es schaut auch leider im Journalismus mit Jobchancen nicht allzu rosig aus.. aber mal sehen. Wir kriegen das schon hin ;)

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